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Musée Picasso Paris Tickets: Schneller Online-Kauf ohne Stress

Fünftausend Werke Pablo Picassos, mehr als zweihunderttausend Archivdokumente und ein barockes Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert: Das Musée National Picasso-Paris im Hôtel Salé ist kein Museum, das man beiläufig zwischen Café und Marais-Bummel einschiebt.

Musée Picasso Paris Tickets: Schneller Online-Kauf ohne Stress

Wer die Sammlung sehen will, sollte den Besuch ansteuern – und die Eintrittsplanung nicht erst vor dem Tor beginnen lassen.

Musée Picasso Paris

Musée Picasso Paris

4,5· 3.771 Bewertungen

Preise geprüft am 15. August 2026 · aktueller Preis auf der Partnerseite.

Offizielle Website — museepicassoparis.fr

  • Dauer des Besuchs: 2–3 Std.
  • Beste Besuchszeit: früher Morgen

Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.

Partnerlink — GetYourGuide-Tickets

Tickets kaufen für das Musée Picasso Paris bedeutet vor allem, ein passendes Zeitfenster zu wählen. Die Online-Buchung ist nicht der einzige denkbare Weg ins Haus, aber sie ist die sinnvollste Empfehlung, wenn der Besuch an einem bestimmten Tag stattfinden soll. Besonders an Wochenenden, in Ferienzeiten und bei der monatlichen Abendöffnung kann die Verfügbarkeit einzelner Zeitfenster begrenzt sein. Wer spontan kommt, muss deshalb damit rechnen, dass die gewünschte Uhrzeit nicht mehr verfügbar ist oder dass sich der Tagesplan ändern lässt.

Die Ursache ist weniger kompliziert, als sie auf den ersten Blick wirkt: Das Hôtel Salé hat feste räumliche Grenzen. Die Sammlung verteilt sich über mehrere Etagen, Besucher bewegen sich durch historische Räume, Treppenhäuser und Sicherheitsbereiche. Das Museum muss den Zustrom daher über den Tag verteilen. Ein Online-Ticket mit Zeitfenster macht den Besuch planbarer – für das Haus und für die Besucher.

Das Hôtel Salé als Kulisse: Warum eine Vorab-Reservierung im Marais sinnvoll ist

Das Hôtel Salé wurde 1656 für Pierre Aubert, einen wohlhabenden Steuerpächter der Krone, errichtet und gehört zu den markantesten Stadtpalais des Marais. Seine reich gegliederte Fassade, die historischen Innenräume und der begrünte Innenhof sind nicht bloß eine repräsentative Verpackung für die Sammlung. Das Gebäude selbst ist Teil des Museumsbesuchs.

Nach der denkmalpflegerischen Renovierung, die 2014 abgeschlossen wurde, blieb der Charakter des Hauses erhalten. Die Ausstellungen sind nicht in einer neutralen weißen Kiste untergebracht, sondern in einem Gebäude, dessen Proportionen, Treppen und Raumfolgen den Rundgang mitbestimmen. Das kann den Blick auf Picasso schärfen, verlangt aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Planung: Der Besuch bewegt sich nicht durch eine beliebig erweiterbare Ausstellungshalle.

Die Adresse lautet 5 Rue de Thorigny im 3. Arrondissement. Das Museum liegt mitten im Marais und ist mit der Métro, unter anderem über Saint-Paul oder Chemin Vert, gut erreichbar. Wer mit einem größeren Fahrzeug oder einem Camper unterwegs ist, sollte die Anreise besonders nüchtern kalkulieren. Das Marais ist für große Fahrzeuge kein angenehmes Ziel; ein Parkplatz am Stadtrand und die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind in der Regel die vernünftigere Lösung.

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle. Ein festes Ticket nimmt nicht jede Unsicherheit aus dem Besuch, aber es verhindert eine der ärgerlichsten Varianten: Man kommt bis zur Adresse, stellt sich auf eine mögliche Einlasssituation ein und erfährt erst dann, dass das bevorzugte Zeitfenster nicht mehr verfügbar ist. Die Online-Buchung verschiebt diese Entscheidung nach vorn – an einen Ort, an dem man noch reagieren kann.

Ein Zeitfenster ist keine Garantie für einen sofortigen Durchgang, aber eine deutlich bessere Ausgangslage als ein Besuch ohne Plan.

Die Formulierung ist bewusst weniger dramatisch als die übliche Empfehlung, ein Online-Ticket sei der einzig verlässliche Zugang. Das lässt sich so nicht behaupten. Die Buchung ist ein Planungsvorteil, kein magischer Vorrang vor jeder anderen Eintrittsmöglichkeit. Wer an der Tageskasse oder über eine andere offizielle Verkaufsoption noch ein passendes Ticket erhält, kann den Besuch ebenfalls antreten. Nur sollte man sich darauf nicht verlassen, wenn der Termin feststeht und der Museumsbesuch nicht ohne Weiteres verschoben werden kann.

Preise und Ermäßigungen: Wer zahlt 16 Euro und wer besucht das Museum kostenlos?

Der reguläre Eintritt für Erwachsene liegt bei 16 Euro. Daneben gibt es ermäßigte Kategorien für bestimmte Besuchergruppen, etwa Lehrkräfte, Studierende einschlägiger Fachrichtungen oder Inhaber bestimmter Kulturabonnements. Welche Ermäßigung im konkreten Fall gilt und welcher Nachweis verlangt wird, sollte bereits bei der Buchung geprüft werden. Ein günstigeres Ticket ohne passenden Nachweis hilft am Eingang nicht weiter.

Die Eintrittskarte umfasst den Zugang zur Dauerausstellung und – sofern vorgesehen – zu den laufenden Wechselausstellungen im gewählten Zeitfenster. Bei Sonderformaten, Führungen oder Angeboten mit Audioguide können andere Preise und Bedingungen gelten. Deshalb lohnt es sich, im Buchungsprozess nicht nur auf den Endbetrag zu achten, sondern auch darauf, welche Leistung tatsächlich enthalten ist.

Kostenlos ist der Eintritt für klar definierte Gruppen. Dazu gehören Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, EU-Bürger unter 26 Jahren sowie Besucher mit anerkannter Behinderung und eine Begleitperson. Außerdem ist der Eintritt am ersten Sonntag eines Monats frei. Kostenlos bedeutet dabei nicht automatisch, dass man ohne jede Vorbereitung durch den Eingang geht. Je nach Ticketart muss auch für den freien Besuch ein Platz oder ein Zeitfenster reserviert werden. Maßgeblich sind die Angaben im jeweiligen Buchungsschritt.

KategorieZugangWas bei der Planung zählt
ErwachseneDauerausstellung und vorgesehene Wechselausstellungenreguläres Ticket mit gewähltem Zeitfenster
Ermäßigte BesucherDauerausstellung und vorgesehene WechselausstellungenNachweis für die Ermäßigung mitführen
Kinder und Jugendliche unter 18gesamtes regulär zugängliches Hauskostenlose Kategorie im Buchungssystem auswählen
EU-Bürger unter 26gesamtes regulär zugängliches HausAlters- und gegebenenfalls Ausweisdokument bereithalten
Besucher mit Behinderung und Begleitpersongesamtes regulär zugängliches HausAnspruch und mögliche Reservierung vorab prüfen
Erster Sonntag im Monatregulärer Museumszugangkostenlos, aber nicht zwingend ohne Reservierungsbedarf

Der freie Eintritt am ersten Sonntag des Monats ist finanziell attraktiv, aber nicht automatisch der ruhigste Termin. Das Angebot spricht ein breites Pariser Publikum und viele Reisende an. Wer an diesem Tag kommen möchte, sollte die kostenlose Buchung nicht als spontane Ausweichlösung betrachten, sondern genauso früh planen wie einen regulären Museumsbesuch.

Auch bei Kindern und Jugendlichen ist die Reservierung ein praktischer Punkt. Ein Erwachsenenticket und ein kostenloses Ticket für eine minderjährige Person sollten im selben Vorgang oder für dasselbe Zeitfenster gebucht werden, damit die Gruppe nicht mit unterschiedlichen Einlasszeiten am Museum ankommt. Das ist keine Frage der Kunstkenntnis, sondern schlicht eine Frage der Logistik.

Musée Picasso Paris Tickets online: Was beim Buchen wichtig ist

Der Online-Kauf für das Musée Picasso Paris ist vor allem dann hilfreich, wenn der Museumstag bereits in den Reiseplan eingebaut ist. Im Buchungssystem wählt man den Besuchstag, die verfügbare Uhrzeit und die passende Ticketkategorie. Anschließend sollte man die Bestätigung so speichern, dass sie am Eingang schnell vorgezeigt werden kann – digital auf dem Smartphone oder, wenn man auf Nummer sicher gehen will, zusätzlich als Ausdruck.

Wer mehrere Personen anmeldet, sollte vor dem Bezahlen kontrollieren, ob alle Tickets dasselbe Zeitfenster tragen. Gerade bei Gruppen kann es passieren, dass einzelne Kategorien nur noch zu anderen Uhrzeiten verfügbar sind. Ein Erwachsenenticket für den Vormittag und ein kostenloses Jugendticket am frühen Nachmittag ergeben keinen gemeinsamen Museumsbesuch.

Das Zeitfenster bezeichnet den geplanten Einlass, nicht die Dauer des Aufenthalts. Das ist ein wichtiger Unterschied. Das Museum schreibt keine Mindestaufenthaltsdauer von zwei Stunden vor. Zwei bis zweieinhalb Stunden sind vielmehr eine realistische Empfehlung, wenn man nicht nur die bekanntesten Bilder im Vorübergehen sehen, sondern auch Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken, Archivmaterial und die Räume des Hôtel Salé wahrnehmen möchte.

Wer weniger Zeit hat, kann den Besuch natürlich kürzer halten. Das Ticket verpflichtet nicht dazu, eine bestimmte Zeit im Gebäude zu bleiben. Umgekehrt sollte man bei einem späten Einlass nicht so planen, als stünden automatisch mehrere Stunden zur Verfügung. Öffnungszeit, letzter Einlass und die eigene Ankunftszeit setzen den Rahmen.

Was ein Online-Ticket nicht ersetzt

Auch ein gebuchtes Ticket ersetzt nicht die Sicherheitskontrolle. Taschen können überprüft werden, Mäntel müssen gegebenenfalls abgelegt werden, und Besucher müssen mit dem üblichen Kontrollverfahren am Eingang rechnen. Die Reservierung erspart – sofern der gebuchte Zugang wie vorgesehen funktioniert – nicht die Sicherheitsprozedur.

Daraus folgt eine einfache Empfehlung: nicht exakt zur gebuchten Minute vor der Tür erscheinen, sondern etwas Zeit für den Weg vom Verkehrsmittel, die Orientierung im Marais und die Kontrolle einplanen. Zehn bis fünfzehn Minuten Vorlauf sind als praktische Reserve sinnvoll. Das ist kein offizieller Zwang und keine Garantie für einen bestimmten Ablauf, sondern eine vernünftige Pufferzeit, damit ein verspäteter Métro-Anschluss nicht sofort den ganzen Besuch gefährdet.

Wer das Zeitfenster verpasst, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass der Einlass noch möglich ist. Ob ein späterer Zugang akzeptiert wird, hängt von den Bedingungen des Tickets und der Situation vor Ort ab. Eine Umbuchung ist nur dann eine Lösung, wenn ein anderes Zeitfenster verfügbar ist. Deshalb sind die Anreise und die Strecke durch das Marais nicht nebensächlich: Das Ticket plant den Eintritt, aber nicht den Pariser Verkehr.

Tickets gibt es neben der offiziellen Online-Kasse auch über verschiedene Reseller-Plattformen. Dort werden teilweise unterschiedliche Varianten angeboten:

  • ein reines Eintrittsticket für den selbstständigen Rundgang,
  • ein Eintritt in Kombination mit einem Audioguide,
  • eine Führung mit Guide oder ein thematisches Besuchsformat.

Für den klassischen Museumsbesuch ist die offizielle Eintrittskarte meist die übersichtlichste Variante. Zusatzangebote können sinnvoll sein, wenn man Picassos Arbeit stärker kunsthistorisch einordnen möchte oder nicht allein durch die Sammlung gehen will. Entscheidend ist, die Bedingungen nicht nur nach dem Preis zu vergleichen: Manche Angebote enthalten einen bestimmten Treffpunkt, eine feste Startzeit oder zusätzliche Leistungen, die mit dem normalen Museumsticket nichts zu tun haben.

Öffnungszeiten und Nocturnes: Die besten Momente für einen Besuch abseits der Massen

Dienstag bis Freitag öffnet das Musée Picasso Paris um 10:30 Uhr und schließt um 18:00 Uhr. Am Samstag und Sonntag beginnt der Einlass bereits um 9:30 Uhr. Der letzte reguläre Einlass erfolgt um 17:15 Uhr. Wer nach dieser Uhrzeit eintrifft, kann nicht mehr mit einem normalen Zugang rechnen, auch wenn das Haus offiziell noch geöffnet ist.

Die Angabe ist für die Tagesplanung wichtiger als die bloße Schließzeit. Wer um 16:30 Uhr ankommt, hat theoretisch noch bis zu anderthalb Stunden bis zur Schließung. Davon gehen jedoch der Einlass, die Sicherheitskontrolle und die Orientierung im Haus ab. Für einen vollständigen Rundgang ist das knapp; für einen konzentrierten Besuch einzelner Bereiche kann es ausreichen. Wer um 17:00 Uhr eintrifft, sollte dagegen nicht mehr versuchen, die gesamte Sammlung unterzubringen.

Die frühen Wochenendstunden können für Besucher interessant sein, die den Tag nicht mit einem langen Museumsaufenthalt beginnen möchten. Unter der Woche bietet sich ein Besuch am Vormittag an, wenn der eigene Reiseplan das zulässt. Am späten Nachmittag verändert sich die Atmosphäre ebenfalls: Manche Gruppen sind bereits weitergezogen, und die Aufmerksamkeit verteilt sich anders über die Räume. Das ist eine Empfehlung, keine verlässliche Zusage für leere Säle. Das Museum bleibt ein stark besuchter Ort.

Am ersten Mittwoch jedes Monats gibt es eine Nocturne bis 22:00 Uhr. Die verlängerte Öffnung ist eine eigene Besuchsform, nicht einfach nur ein späterer Einlass. Das Hôtel Salé wirkt am Abend anders, und wer Paris nicht nach dem üblichen Tagesrhythmus erlebt, kann die Sammlung mit mehr Ruhe in den Reiseplan einbauen. Gleichzeitig ist die Nocturne beliebt. Gerade die späten Zeitfenster können daher früh vergeben sein.

Für die Nocturne sollte man nicht erst am selben Nachmittag nach Musée Picasso Paris Tickets online suchen. Wenn der Mittwoch als fester Programmpunkt feststeht, ist eine frühzeitige Buchung sinnvoll. Außerdem muss geprüft werden, ob das gewählte Ticket tatsächlich für die Abendöffnung gilt oder ob ein separates Format angeboten wird.

TagÖffnungszeitLetzter Einlass
Dienstag10:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Mittwoch10:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Erster Mittwoch im Monat10:30–22:00 Uhrgesonderte Abendzeit beachten
Donnerstag10:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Freitag10:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Samstag09:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Sonntag09:30–18:00 Uhr17:15 Uhr
Montaggeschlossenkein Einlass

Montag ist der reguläre Schließtag. Außerdem bleibt das Museum am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen. Wer den Paris-Aufenthalt rund um einen dieser Tage organisiert, sollte das Hôtel Salé nicht als flexiblen Lückenfüller einplanen. Ein Wechsel auf den Tag davor oder danach kann funktionieren, braucht aber ein passendes Zeitfenster.

Die Sammlung im Überblick: Von Picassos Archiv bis zu seinen persönlichen Meisterwerken

Die Sammlung des Musée National Picasso-Paris umfasst mehr als fünftausend Werke aus unterschiedlichen Phasen von Picassos Schaffen. Dazu gehören Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken und grafische Arbeiten. Der Rundgang folgt nicht einfach einer lückenlosen Chronologie, bei der jedes Jahrzehnt gleichmäßig abgearbeitet wird. Interessanter ist das Wechselspiel zwischen Werk, Biografie, Material und Raum.

Zu sehen sind Arbeiten aus der blauen und rosa Periode ebenso wie kubistische Experimente, spätere Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen. Die Entwicklung lässt sich dabei nicht nur über die großen, bekannten Bilder verfolgen. Gerade kleinere Arbeiten und Studien zeigen, wie Picasso Motive zerlegte, wieder zusammensetzte und aus einer formalen Idee mehrere Medien entwickelte.

Das Archiv erweitert diesen Blick. Mehr als zweihunderttausend Dokumente – darunter Skizzenbücher, Korrespondenz, Fotografien und Familienpapiere – machen sichtbar, dass Picassos Werk nicht aus isolierten Meisterstücken besteht. Es steht in einem Geflecht aus Arbeitsprozessen, Beziehungen, Reisen, Ausstellungen und täglichen Entscheidungen. Nicht jedes dieser Materialien ist bei jedem Besuch in gleicher Form zugänglich oder ausgestellt. Als Bestandteil der Museumssammlung prägen sie aber die Art, wie das Haus Picasso präsentiert.

Ein zweiter Schlüssel liegt in Picassos eigener Kunstsammlung. Das Museum bewahrt auch Werke und Positionen, mit denen er sich auseinandersetzte. Cézanne, Degas und Matisse erscheinen dabei nicht als dekorative Namen am Rand, sondern als Bezugspunkte für Picassos eigenes Denken. Der Blick auf diese künstlerischen Nachbarn verhindert, Picasso als völlig isolierte Ausnahmefigur zu betrachten. Seine Neuerungen entstanden auch aus Auseinandersetzung, Widerspruch, Übernahme und bewusster Abgrenzung.

Das Haus selbst als Teil des Rundgangs

Wer ausschließlich wegen einzelner Gemälde kommt, unterschätzt den Ort. Das Hôtel Salé verändert die Wahrnehmung der Sammlung. Die Räume sind nicht neutral, und die Wege zwischen ihnen erzeugen eine andere Dramaturgie als ein moderner Museumsbau mit großen, gleichförmigen Galerien. Treppen, Fensterachsen, Raumhöhen und historische Details bleiben präsent, auch wenn die Kunst im Mittelpunkt steht.

Das kann den Rundgang verlangsamen – im guten Sinn. Nach einer Folge von Gemälden braucht man nicht sofort den nächsten Höhepunkt. Eine Zeichnung, ein Objekt oder ein Blick in den Raum kann den Zusammenhang verschieben. Wer nur eine Stunde zur Verfügung hat, muss auswählen. Wer zwei Stunden oder etwas mehr einplant, kann zwischen den bekannten Werken und den weniger offensichtlichen Teilen der Sammlung wechseln.

Ein sinnvoller Besuch muss nicht bedeuten, jedes Werk gleich lange zu betrachten. Besser ist es, vorher zu entscheiden, welche Schwerpunkte wichtig sind:

  • die Entwicklung von der blauen und rosa Periode bis zum Kubismus,
  • die späten, körperlich und gestisch unmittelbaren Arbeiten,
  • Zeichnungen, Skulpturen und Keramiken als Ergänzung zu den Gemälden,
  • Archivmaterial und biografische Dokumente,
  • Picassos Dialog mit anderen Künstlern und seiner eigenen Sammlung,
  • die Architektur und Raumfolge des Hôtel Salé.

Diese Auswahl ist kein vorgeschriebener Rundgang. Sie verhindert nur, dass man die erste Hälfte des Besuchs an den bekanntesten Bildern verliert und am Ende durch die letzten Räume eilt. Gerade ein Museum mit einer so umfangreichen Sammlung braucht eine eigene Geschwindigkeit.

Zwei Stunden im Hôtel Salé sind eine gute Empfehlung, keine Eintrittsbedingung. Entscheidend ist, was man sehen will – und wie viel Aufmerksamkeit dafür übrig bleibt.

Musée Picasso Paris Eintritt: Wie man den Besuch ohne unnötige Reibung plant

Die beste Buchungsstrategie hängt vom Reisetag ab. Wer nur bei freier Zeit ins Marais gehen möchte, kann die Verfügbarkeit kurzfristig prüfen und flexibel bleiben. Wer mit Kindern, einer Gruppe oder einem eng getakteten Paris-Programm unterwegs ist, sollte den Eintritt dagegen früh festlegen. Das gilt besonders dann, wenn nur ein bestimmter Wochentag infrage kommt.

Vor der Zahlung sollten einige praktische Punkte stimmen:

  • Passt das gewählte Datum tatsächlich zum Schließtag und zu den Öffnungszeiten?
  • Haben alle Personen derselben Gruppe ein gemeinsames Zeitfenster?
  • Ist die richtige Kategorie – regulär, ermäßigt oder kostenlos – ausgewählt?
  • Liegt der notwendige Nachweis für eine Ermäßigung oder Alterskategorie bereit?
  • Ist genug Zeit für Anreise, Sicherheitskontrolle und den eigentlichen Rundgang eingeplant?
  • Handelt es sich um ein normales Eintrittsticket oder um ein Angebot mit Führung, Audioguide oder Treffpunkt?

Wer mit dem Wohnmobil oder einem größeren Fahrzeug durch Paris reist, sollte die Museumsplanung außerdem nicht von einem Parkplatz direkt am Hôtel Salé abhängig machen. Das Marais ist dicht bebaut, stark frequentiert und für größere Fahrzeuge unpraktisch. Ein Umstieg auf die Métro gehört hier eher zur realistischen Anreise als zur romantischen Nebenroute.

Die Buchung über einen Drittanbieter kann bequem sein, wenn dort ein passendes Paket angeboten wird. Sie sollte aber nicht mit einem automatischen Vorteil beim Einlass verwechselt werden. Ein Reseller macht aus einem ausverkauften Zeitfenster kein beliebig verfügbares. Vor allem sollte klar sein, ob man eine Eintrittskarte für das Museum oder lediglich eine Leistung rund um den Museumsbesuch kauft.

Was vom Besuch bleibt

Das Musée Picasso Paris ist ein Ziel, für das sich ein wenig Vorausplanung lohnt. Nicht, weil der Zugang geheim oder unnötig kompliziert wäre, sondern weil das Hôtel Salé seine Grenzen hat und die Sammlung mehr Zeit verdient als einen schnellen Zwischenstopp.

Wer Tickets kaufen möchte für das Musée Picasso Paris, sollte deshalb zuerst den Reisetag festlegen, anschließend das Zeitfenster wählen und erst danach den Rest des Paris-Tages darum bauen. Eine Reservierung ist eine Empfehlung, keine Behauptung, dass nur sie den Eintritt ermöglicht. Sie macht den Besuch aber berechenbarer. Die Sicherheitskontrolle bleibt bestehen, der letzte Einlass bleibt relevant, und die Aufenthaltsdauer richtet sich nach dem eigenen Plan – nicht nach einer vorgeschriebenen Mindestzeit.

Für einen konzentrierten Rundgang sind etwa zwei Stunden sinnvoll, für einen vertieften Besuch mehr. Die Nocturne am ersten Mittwoch im Monat bietet eine besondere Alternative, verlangt aber ebenfalls eine realistische Buchung. Der erste Sonntag kann den Geldbeutel entlasten, ist jedoch nicht automatisch frei von Andrang.

Am Ende liegt die Qualität des Besuchs nicht allein in der Frage, ob das Ticket günstiger oder schneller gekauft wurde. Sie liegt darin, ob man dem Haus, der Sammlung und der eigenen Aufmerksamkeit genug Raum lässt. Das Hôtel Salé ist kein Ort, den man einfach abhakt. Man betritt es mit einem Zeitfenster – und verlässt es im besten Fall mit einem deutlich größeren Bild von Picasso als dem, das man mitgebracht hat.

Wichtige Fakten

Baujahr: 1985

Architekt: Jean-François Bodin

Offizielle Website: museepicassoparis.fr

Häufige Fragen

Wie viel kostet der Eintritt ins Musée Picasso Paris?
Der reguläre Eintritt für Erwachsene kostet 16 Euro. Für bestimmte Besuchergruppen gelten Ermäßigungen oder ein kostenloser Eintritt.
Wer kann das Musée Picasso Paris kostenlos besuchen?
Kostenlos ist der Eintritt unter anderem für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, EU-Bürger unter 26 Jahren sowie Besucher mit anerkannter Behinderung und eine Begleitperson. Außerdem ist der Eintritt am ersten Sonntag eines Monats frei; je nach Ticketart kann trotzdem eine Reservierung erforderlich sein.
Muss ich Tickets für das Musée Picasso Paris online buchen?
Eine Online-Buchung ist nicht der einzige mögliche Weg ins Museum, wird aber für einen Besuch an einem bestimmten Tag empfohlen. Besonders an Wochenenden, in Ferienzeiten und bei der monatlichen Abendöffnung kann die Verfügbarkeit einzelner Zeitfenster begrenzt sein.
Wie lange sollte man für das Musée Picasso Paris einplanen?
Für einen konzentrierten Rundgang sind etwa zwei bis zweieinhalb Stunden eine realistische Empfehlung. Das Ticket schreibt jedoch keine Mindestaufenthaltsdauer vor.
Wann ist das Musée Picasso Paris geöffnet?
Dienstag bis Freitag ist das Museum von 10:30 bis 18:00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 9:30 bis 18:00 Uhr. Der letzte reguläre Einlass erfolgt um 17:15 Uhr; montags ist das Museum geschlossen.
Wann findet die Abendöffnung im Musée Picasso Paris statt?
Am ersten Mittwoch jedes Monats gibt es eine Nocturne bis 22:00 Uhr. Für diese Abendöffnung sollte geprüft werden, ob das gewählte Ticket gilt oder ein separates Format angeboten wird.

Foto: GFreihalter / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons