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Verkehrshaus der Schweiz Eintritt: Strategien für einen effizienten Besuch

Der häufigste Planungsfehler beim Verkehrshaus der Schweiz Eintritt ist nicht der Ticketkauf. Es ist die falsche Annahme, dass ein Museumsticket automatisch alle Bereiche des Hauses freischaltet.

Verkehrshaus der Schweiz Eintritt: Strategien für einen effizienten Besuch

Planetarium, Filmtheater und Swiss Chocolate Adventure sind eigenständige Attraktionen. Sie benötigen separate Tickets oder einen umfassenden Tagespass.

Verkehrshaus der SchweizLucerne

Tickets und Preise

Verkehrshaus der Schweiz

4,5/5 · 305 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026Kurzfristig verfügbar

Offizielle Kasse und Online-Kauf

Erwachsene18 CHF
Kind10 CHF
Ermäßigt14 CHF

Offizielle Website — verkehrshaus.ch

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die Öffnungszeit liegt in der Sommerzeit bei 10:00 bis 18:00 Uhr, in der Winterzeit bei 10:00 bis 17:00 Uhr. Für einen kurzen Besuch reicht das reguläre Museumsticket. Für Familien, Technikinteressierte und Besucher mit weiter Anreise ist die Auswahl des passenden Tickettyps entscheidend.

Die Preisstruktur: Museumsticket, Zusatzattraktionen und Tagespass

Das Museum besteht nicht aus einer einzigen Ausstellungshalle. Die Bereiche unterscheiden sich funktional und beim Zugang. Wer nur die Verkehrssammlung sehen möchte, braucht eine andere Lösung als jemand, der zusätzlich eine Planetariumsvorführung oder das Filmtheater einplant.

Das reguläre Museumsticket gilt für den Museumsbereich. Dazu gehören die Ausstellungen des Verkehrshauses mit Fahrzeugen, Verkehrstechnik, Raumfahrt- und Kommunikationsobjekten. Das Haus dokumentiert die Entwicklung des Verkehrs in der Schweiz seit seiner Eröffnung im Jahr 1959. Die Sammlung ist deshalb nicht auf Eisenbahnfahrzeuge beschränkt. Strassenverkehr, Luftfahrt, Schifffahrt und Raumfahrt benötigen jeweils eigene Zeitfenster.

Für die Planung reicht folgende Trennung:

BereichZugangPlanungsfolge
MuseumsausstellungenReguläres MuseumsticketGeeignet für einen konzentrierten Museumsbesuch
PlanetariumSeparates Ticket oder TagespassVorführungszeit vor dem Rundgang festlegen
FilmtheaterSeparates Ticket oder TagespassProgramm und Startzeit vor dem Kauf prüfen
Swiss Chocolate AdventureSeparates Ticket oder TagespassAls eigener Programmpunkt einplanen
Gesamter BesuchTagespassSinnvoll, wenn mehrere Zusatzattraktionen genutzt werden

Der Tagespass bündelt den Eintritt in das Museum mit den zusätzlichen Attraktionen. Der konkrete Fixpreis kann sich ändern und sollte vor dem Besuch im aktuellen Buchungssystem geprüft werden. Ein Tagespass ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Option. Er lohnt sich nur, wenn mehrere Zusatzangebote tatsächlich genutzt werden.

Museumsticket oder Tagespass

Die Entscheidung lässt sich technisch über die verfügbare Zeit treffen.

Wenn weniger als drei Stunden zur Verfügung stehen, genügt in der Regel das Museumsticket. Der Rundgang sollte dann auf einen Schwerpunkt begrenzt werden. Ein vollständiger Überblick über alle Ausstellungen ist in diesem Zeitfenster nicht realistisch.

Wenn ein halber Tag verfügbar ist, kann das Museumsticket mit einer einzelnen Zusatzattraktion kombiniert werden. Das setzt voraus, dass die Vorführung oder das Erlebnis zeitlich noch in den Rundgang passt.

Wenn ein ganzer Tag zur Verfügung steht, wird der Tagespass interessant. Das gilt besonders für Familien und Besucher, die mehrere Bereiche ohne erneuten Ticketkauf besuchen möchten.

Wenn eine konkrete Planetariums- oder Filmvorführung der Hauptgrund für den Besuch ist, sollte zuerst die verfügbare Uhrzeit geprüft werden. Erst danach wird entschieden, ob Einzelkarten oder ein Tagespass sinnvoller sind.

Der Tagespass reduziert die Zahl der einzelnen Zugangsvorgänge. Er ersetzt aber keine Zeitplanung. Ein gebündeltes Ticket verhindert nicht, dass eine Vorführung ausgebucht ist oder dass sich mehrere Programmpunkte überschneiden.

Der richtige Fahrschein richtet sich nicht nach der Grösse des Museums, sondern nach der Anzahl der Attraktionen, die in den verfügbaren Zeitblock passen.

Bei Kindern verändert sich die Rechnung zusätzlich. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Für Kinder unter 16 Jahren gilt eine eigene Eintrittskategorie. Studierende und Lernende unter 26 Jahren erhalten ebenfalls eine separate Tarifstufe. Die konkreten Preise sollten am Buchungstag kontrolliert werden, da der Eintritt nicht dauerhaft mit einem unveränderten Onlinebetrag kalkuliert werden sollte.

Verkehrshaus Luzern Ermässigungen: Welche Kombinationen sinnvoll sind

Rabatte funktionieren beim Verkehrshaus Luzern nicht als frei kombinierbares Baukastensystem. Eine Ermässigung kann an den Anreiseweg, einen Mitgliedsstatus oder einen bestimmten Museumspass gebunden sein. Mehrere Vergünstigungen dürfen nicht automatisch zusammengerechnet werden.

SBB RailAway-Kombi

Wer mit dem öffentlichen Verkehr anreist, kann über das SBB RailAway-Kombiangebot bis zu 20 Prozent Rabatt auf den Museumseintritt oder den Tagespass erhalten. Das Angebot ist damit für Reisende interessant, die ohnehin mit Bahn oder Bus nach Luzern fahren.

Die korrekte Reihenfolge lautet:

1. Anreise mit dem öffentlichen Verkehr auswählen.

2. Prüfen, ob das RailAway-Kombi für den gewünschten Eintritt verfügbar ist.

3. Museumsticket oder Tagespass über die dafür vorgesehene Kombination buchen.

4. Den Nachweis beziehungsweise die Angaben zur öffentlichen Anreise bereithalten.

Der Rabatt ist an das Kombiangebot gekoppelt. Ein separat gekauftes Bahnticket führt nicht automatisch zu einer nachträglichen Reduktion am Museumseingang. Wer zuerst ein normales Ticket kauft und den Rabatt später vor Ort einfordern möchte, kann an den Bedingungen des Angebots scheitern.

Für Besucher aus Luzern ist zusätzlich die Anreisezeit relevant. Die Bahn- und Busverbindungen reduzieren zwar den Parkplatzbedarf, verändern aber nicht die Auslastung des Museums. Wer an einem Ferientag mit dem ersten verfügbaren Zug anreist, trifft möglicherweise trotzdem auf einen hohen Besucherstrom.

Raiffeisen MemberPlus

Kunden mit Raiffeisen MemberPlus erhalten 50 Prozent Ermässigung auf den Museumseintritt. Zusätzlich gilt der Rabatt für bis zu zwei begleitende Kinder unter 16 Jahren. Der Vorteil gilt nicht für den Tagespass.

Diese Einschränkung verändert die Auswahl direkt. Wer nur die regulären Museumsausstellungen besuchen möchte, kann mit MemberPlus deutlich günstiger einsteigen. Wer Planetarium, Filmtheater und Swiss Chocolate Adventure einplanen möchte, muss dagegen prüfen, ob der rabattierte Museumseintritt plus separate Zusatzkarten günstiger ist als ein nicht rabattierter Tagespass.

Der MemberPlus-Nachweis sollte beim Einlass verfügbar sein. Die Vergünstigung ist personenbezogen und nicht als allgemeiner Familienrabatt zu verstehen.

Schweizer Museumspass und Luzerner Museumspass

Mit dem Schweizer Museumspass gibt es 50 Prozent Rabatt auf das Museumsticket. Der Rabatt wird vor Ort eingelöst. Er bedeutet keinen vollständig kostenlosen Eintritt.

Der Luzerner Museumspass ermöglicht freien Eintritt ins Museum. Auch hier muss zwischen dem Museum und den Zusatzattraktionen unterschieden werden. Ein freier Museumseintritt umfasst nicht automatisch Planetarium, Filmtheater oder Swiss Chocolate Adventure. Für diese Bereiche gelten eigene Zugangsregeln.

Die Pässe sollten vor dem Kauf eines Online-Tickets geprüft werden. Ein bereits rabattierter oder gebuchter Zugang lässt sich nicht zwingend nachträglich auf einen Museumspass umstellen.

IV-Ausweis

Personen mit IV-Ausweis erhalten 10 Prozent Ermässigung. Eine Begleitperson kann kostenlos mitkommen. Diese Regelung ist bei der Planung eines Besuchs mit Unterstützungsbedarf relevant, weil die Begleitperson nicht einfach als regulärer zusätzlicher Eintritt eingeplant werden muss.

Die Ermässigung und die kostenlose Begleitperson gelten nach den jeweiligen Bedingungen. Nachweise sollten am Eingang vorgelegt werden können.

Verkehrshaus der Schweiz Öffnungszeiten und Besucherströme

Die Öffnungszeiten des Verkehrshauses sind einfach, die Auslastung ist es nicht. Das Museum öffnet ganzjährig. Die Sommerzeit läuft von 10:00 bis 18:00 Uhr, die Winterzeit von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die kürzere Winterzeit reduziert den möglichen Rundgang um eine Stunde. Bei einem Tagespass mit mehreren Zusatzattraktionen muss dieser Unterschied in die Planung einfliessen.

Das geringste Besucheraufkommen gibt es ausserhalb der Schulferien an Werktagen von Montag bis Freitag. Dieser Zeitraum ist für Besucher mit eigenem Fahrzeug, für Familien mit flexiblen Betreuungszeiten und für Personen mit begrenzter Belastbarkeit am einfachsten zu steuern.

Zeitfenster nach Besuchsziel

ZielGeeigneter ZeitraumTechnische Planung
Kurzer MuseumsrundgangWochentag ausserhalb der SchulferienEinen Schwerpunkt wählen
FamilienbesuchFrüher Tagesbeginn an einem WerktagPausen und Wege zwischen Hallen einplanen
Museum plus PlanetariumWochentag mit reservierter VorführungVorführung als Fixpunkt setzen
TagespassGanzer ÖffnungstagZusatzattraktionen nach festen Uhrzeiten ordnen
Ruhiger RundgangMontag bis Freitag ausserhalb der FerienStoßzeiten und Gruppenaufkommen vermeiden

Der frühe Tagesbeginn ist kein Selbstzweck. Er verschafft einen grösseren Zeitpuffer zwischen Einlass, Orientierung und gebuchten Vorführungen. Wer erst am Nachmittag ankommt, sollte nicht gleichzeitig den vollständigen Museumsbereich und alle Zusatzangebote einplanen.

Schulferien und Wochenenden verändern den Besuchsablauf. Mehr Besucher bedeuten nicht nur längere Schlangen am Eingang. Auch interaktive Stationen, Sitzplätze und familienorientierte Bereiche sind dann stärker belegt. Für die eigentliche Ausstellung kann die Aufenthaltsdauer dadurch steigen, obwohl die zurückgelegte Strecke gleich bleibt.

Logistik vor Ort: Ticketkauf und Einlass richtig organisieren

Der Verkehrshaus der Schweiz Eintritt lässt sich grundsätzlich auf mehrere Arten planen: als reguläres Museumsticket, als Tagespass oder über eine Rabattkombination. Die Auswahl sollte vor der Anreise abgeschlossen sein. Vor Ort bleibt dann mehr Zeit für die Ausstellung und weniger für Tariffragen.

Schritt 1: Besuchsdauer festlegen

Zuerst wird die reale Aufenthaltsdauer bestimmt. Nicht die theoretische Öffnungszeit ist entscheidend, sondern die Zeit zwischen Ankunft und Abreise.

Für einen Besuch mit Kindern müssen Wege, Toiletten, Essen und Unterbrechungen berücksichtigt werden. Bei Erwachsenen ohne Zusatzprogramm kann ein konzentrierter Rundgang ausreichen. Das Verkehrshaus ist kein Objekt, das man bei jedem Besuch vollständig sehen muss. Die Ausstellung eignet sich besser für einen klar gesetzten Schwerpunkt als für einen unkontrollierten Rundgang durch alle Bereiche.

Schritt 2: Zusatzattraktionen auswählen

Danach wird entschieden, ob Planetarium, Filmtheater oder Swiss Chocolate Adventure teilnehmen. Diese Auswahl muss vor dem Ticketkauf erfolgen, weil die Attraktionen nicht im Standard-Museumsticket enthalten sind.

Das Planetarium benötigt ein festes Zeitfenster. Dasselbe gilt für Vorführungen im Filmtheater. Das Swiss Chocolate Adventure ist ebenfalls kein frei zugänglicher Bestandteil des Museumseintritts. Wer mehrere Angebote kombiniert, sollte zwischen den Startzeiten einen Puffer einplanen.

Ein Zeitabstand von wenigen Minuten ist bei einem grossen Museumsareal keine belastbare Planung. Wege, Einlasskontrolle und die Suche nach dem nächsten Bereich können den Ablauf verschieben. Ein längerer Puffer verhindert, dass ein gebuchtes Zeitfenster verfällt, nur weil der vorherige Rundgang länger dauert.

Schritt 3: Rabattstatus prüfen

Jetzt wird geprüft, ob eine der folgenden Varianten greift:

  • SBB RailAway-Kombi bei Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
  • Raiffeisen MemberPlus für den rabattierten Museumseintritt
  • Schweizer Museumspass mit 50 Prozent Rabatt auf das Museumsticket
  • Luzerner Museumspass mit freiem Museumseintritt
  • IV-Ausweis mit Ermässigung und kostenloser Begleitperson

Die Varianten sollten einzeln gegen den geplanten Besuch gerechnet werden. Der Rabatt auf das Museumsticket ist nicht automatisch auf den Tagespass übertragbar. Beim Raiffeisen-Angebot ist der Tagespass ausdrücklich ausgenommen. Ein Museumspass ersetzt ebenfalls nicht zwingend die Eintrittskarte für Zusatzattraktionen.

Schritt 4: Nachweise und Buchungsdaten vorbereiten

Rabattberechtigungen gehören in die gleiche Tasche wie die Tickets. Digitale Nachweise sollten offline verfügbar sein, falls der Empfang am Eingang nicht stabil ist. Bei einem gebuchten Zeitfenster müssen Datum und Startzeit kontrolliert werden.

Das gilt besonders für Reisende, die das Verkehrshaus in eine Luzern-Rundfahrt integrieren. Ein Museumsbesuch zwischen Bahnhof, Altstadt und See funktioniert nur, wenn die Wege realistisch berechnet sind. Eine feste Vorführung schränkt die spontane Reihenfolge der übrigen Stationen ein.

Schritt 5: Den Rundgang nach Belastung ordnen

Die Reihenfolge sollte nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Aufenthaltsdauer und Erholungsbedarf festgelegt werden. Interaktive Bereiche beanspruchen häufig mehr Zeit als reine Objektpräsentationen. Familien benötigen zusätzliche Pausen. Personen mit eingeschränkter Mobilität sollten die längeren Wege nicht mehrfach zurücklegen.

Eine funktionierende Reihenfolge kann so aussehen:

1. Einlass und Orientierung im Museumsbereich.

2. Hauptausstellung mit dem gesetzten Schwerpunkt.

3. Pause vor der gebuchten Zusatzattraktion.

4. Planetarium oder Filmtheater zur festgelegten Zeit.

5. Swiss Chocolate Adventure oder weiterer Ausstellungsbereich.

6. Abschlussrunde nur in den Bereichen, die zeitlich noch passen.

Diese Reihenfolge bleibt flexibel. Der erste Programmpunkt mit fester Uhrzeit darf jedoch nicht durch einen offenen Rundgang gefährdet werden.

Anreise nach Luzern und Standortplanung

Das Verkehrshaus liegt in Luzern und ist mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Für Bahnreisende kann das RailAway-Kombiangebot den Eintritt oder Tagespass vergünstigen. Der Rabatt ist an die gewählte Anreise gekoppelt und muss im Buchungsprozess berücksichtigt werden.

Wer mit dem Wohnmobil anreist, sollte die Museumsplanung nicht mit einer Übernachtungsplanung verwechseln. Ein Parkplatz in Museumsnähe ist kein Ersatz für einen Stellplatz. Fahrzeughöhe, Zufahrtsbeschränkungen und die zulässige Parkdauer müssen separat geprüft werden. Das gilt besonders für Fahrzeuge mit Dachaufbau, Anhänger oder ausgebautem Heckträger.

Für einen effizienten Besuch wird das Fahrzeug vor dem Rundgang vollständig vorbereitet:

  • Eintrittsnachweise und Rabattbelege bleiben zugänglich.
  • Jacken, Rucksäcke und Verpflegung werden auf das notwendige Volumen reduziert.
  • Bei Kindern werden Pausen und Wechselkleidung nicht im Museumsrundgang verstaut.
  • Bei einem Tagespass werden alle gebuchten Zeitfenster vor dem Verlassen des Fahrzeugs kontrolliert.
  • Die Rückkehrzeit zum Fahrzeug wird nicht zu knapp angesetzt.

Die Anreise mit dem Wohnmobil verändert auch die Tagesrechnung. Ein kurzer Museumsbesuch kann durch Parkplatzsuche und Verkehr deutlich verlängert werden. Wer nur ein einzelnes Zeitfenster im Planetarium gebucht hat, sollte deshalb nicht auf eine Ankunft wenige Minuten vor Beginn setzen.

Drei belastbare Szenarien für den Eintritt

Szenario 1: Zwei Erwachsene, kurzer Aufenthalt

Die Aufenthaltsdauer liegt bei wenigen Stunden. Zusatzattraktionen sind nicht vorgesehen. In diesem Fall reicht das Museumsticket. Ein Tagespass erzeugt keinen Mehrwert, wenn die enthaltenen Bereiche aus Zeitgründen nicht genutzt werden.

Der Besuch wird auf einen Themenbereich konzentriert. Die Öffnungszeit wird durch den Wochentag und die Saison bestimmt. Wer ausserhalb der Schulferien von Montag bis Freitag kommt, hat die besten Voraussetzungen für einen kontrollierten Rundgang.

Szenario 2: Familie mit Kindern und mehreren Programmpunkten

Bei Kindern unter sechs Jahren entfällt der Eintritt. Für Kinder unter 16 Jahren gilt eine eigene Tarifkategorie. Soll zusätzlich das Planetarium oder das Filmtheater besucht werden, wird der Tagespass als Vergleichsoption geprüft.

Raiffeisen MemberPlus kann den Museumseintritt für den Karteninhaber sowie bis zu zwei begleitende Kinder unter 16 Jahren um 50 Prozent reduzieren. Der Rabatt gilt jedoch nicht für den Tagespass. Deshalb muss die Familie zwei Varianten gegenüberstellen:

1. Rabattierter Museumseintritt plus separate Karten für Zusatzattraktionen.

2. Tagespass ohne die MemberPlus-Ermässigung.

Welche Variante günstiger ist, hängt von der Zahl der Zusatzangebote ab. Eine pauschale Empfehlung ist nicht belastbar.

Szenario 3: Bahnreise mit geplantem Ganztagesbesuch

Bei der Anreise mit der Bahn wird das SBB RailAway-Kombi geprüft. Bis zu 20 Prozent Rabatt auf Museumseintritt oder Tagespass sind möglich. Der Tagespass wird dann interessant, wenn mehrere Zusatzattraktionen eingeplant sind und die Aufenthaltszeit bis zum Ende der Öffnung reicht.

Der Tagesablauf sollte mit dem zeitlich frühesten Fixpunkt beginnen. Danach werden die frei zugänglichen Ausstellungsbereiche zwischen den gebuchten Programmen angeordnet. Eine späte Ankunft mit sofortigem Start im Filmtheater lässt wenig Reserve für Verspätungen und Orientierung.

Ein Rabatt ist nur dann eine Einsparung, wenn das dazugehörige Ticket zum tatsächlichen Ablauf passt.

Was vor dem Besuch nicht zusammengelegt werden sollte

Einige Bestandteile des Besuchs werden häufig in einen einzigen Preis oder Zugang hineininterpretiert. Das führt zu Fehlplanungen.

Das Museumsticket enthält nicht automatisch Planetarium, Filmtheater und Swiss Chocolate Adventure. Ein Museumspass regelt den Museumseintritt, nicht zwingend die Zusatzangebote. Der Schweizer Museumspass bietet 50 Prozent Rabatt auf das Museumsticket, aber keinen kostenlosen Gesamteintritt. Das Raiffeisen-MemberPlus-Angebot reduziert den Museumseintritt, gilt jedoch nicht für den Tagespass.

Auch die Öffnungszeiten dürfen nicht mit den Laufzeiten einzelner Vorführungen verwechselt werden. Das Museum kann geöffnet sein, während ein bestimmtes Zeitfenster bereits begonnen hat oder keine Plätze mehr verfügbar sind. Wer Zusatzattraktionen nutzen möchte, prüft daher nicht nur die Verkehrshaus der Schweiz Öffnungszeiten, sondern auch das konkrete Tagesprogramm.

Fazit: Der Eintritt ist eine Ablaufentscheidung

Der Verkehrshaus der Schweiz Eintritt besteht aus mehreren Ebenen: Museum, Zusatzattraktionen, Tagespass und Rabattmodelle. Die günstigste Variante lässt sich nicht unabhängig vom Besuchsplan bestimmen.

Für einen kurzen Rundgang genügt das Museumsticket. Für mehrere Attraktionen bietet sich der Tagespass als Vergleich an. Bahnreisende prüfen das SBB RailAway-Kombi. Raiffeisen MemberPlus, Schweizer Museumspass, Luzerner Museumspass und IV-Ausweis greifen jeweils nach eigenen Bedingungen. Eine freie Kombination der Rabatte ist nicht vorauszusetzen.

Die beste Besuchszeit liegt ausserhalb der Schulferien an Werktagen von Montag bis Freitag. Die Sommeröffnung von 10:00 bis 18:00 Uhr bietet eine Stunde mehr Zeit als die Winteröffnung von 10:00 bis 17:00 Uhr. Wer feste Vorführungen einplant, ordnet den gesamten Rundgang um diese Zeiten herum.

Damit bleibt die Entscheidung sachlich: Erst Dauer und Programm festlegen, dann Eintrittsmodell und Rabatt auswählen. Der Ticketkauf ist der letzte Schritt der Planung, nicht der erste.

Praktische Hinweise

Währung: CHF

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Wichtige Fakten

Baujahr: 1959

Denkmalstatus: Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

Offizielle Website: verkehrshaus.ch

Häufige Fragen

Sind Planetarium und Filmtheater im regulären Museumsticket enthalten?
Nein, diese Bereiche sind eigenständige Attraktionen. Sie erfordern entweder separate Einzeltickets oder einen umfassenden Tagespass.
Wann lohnt sich der Kauf eines Tagespasses?
Der Tagespass ist sinnvoll, wenn Sie mehrere Zusatzattraktionen wie das Planetarium, das Filmtheater oder das Swiss Chocolate Adventure an einem Tag besuchen möchten.
Gibt es Ermäßigungen für Kinder?
Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Für Kinder unter 16 Jahren gibt es eine eigene Eintrittskategorie.
Wie erhalte ich den Rabatt durch das SBB RailAway-Kombi?
Der Rabatt von bis zu 20 Prozent ist an die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr gekoppelt. Sie müssen das Ticket direkt über das entsprechende Kombiangebot buchen und den Nachweis für die Anreise bereithalten.
Gilt der Raiffeisen MemberPlus-Rabatt auch für den Tagespass?
Nein, der Rabatt von 50 Prozent gilt ausschließlich für den regulären Museumseintritt und nicht für den Tagespass.
Wie unterscheiden sich die Öffnungszeiten im Sommer und Winter?
In der Sommerzeit ist das Verkehrshaus von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, in der Winterzeit schließt das Museum bereits um 17:00 Uhr.

Foto: W. Bulach / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons