Lagerfeuerverbot im Olympic National Forest und National Park ab 7. August
Wie der USDA Forest Service mitteilt, ist die Waldbrandgefahr in der Region wegen anhaltender Trockenheit extrem hoch.

Wer ab dem 7. August 2026 mit dem Van im Olympic National Forest oder im Olympic National Park steht, muss seine Abendplanung umstellen: Lagerfeuer und Holzkohlegrills sind ab Mitternacht komplett verboten. Wie der USDA Forest Service mitteilt, ist die Waldbrandgefahr in der Region wegen anhaltender Trockenheit extrem hoch. Interagency Fire Management Officer Jeff Bortner bringt es auf den Punkt: "Heiße und trockene Bedingungen halten an, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch." Für uns Vanner ist das kein Weltuntergang, aber es ändert den Rhythmus am Lager.
Was ab Mitternacht vom Platz muss
Das Verbot gilt ab Mitternacht am 7. August und betrifft alles, was Asche produziert: klassische Lagerfeuer ebenso wie Holzkohlegrills. Dutch Oven auf offenem Feuer, Feuerschale, Stockbrot am Stock, alles gestrichen. Wer mit der Vorstellung von knisternden Flammen in den Pazifischen Nordwesten reist, muss umdenken. Ranger kontrollieren das ernst, eine kleine Glut reicht, und das Ticket ist nicht ohne.
Was bleibt erlaubt
Die gute Nachricht ist großzügig: Gaskocher, Propanöfen, Laternen und Heizgeräte sind weiterhin erlaubt, sowohl in den Campgrounds als auch in den Wilderness Areas. Allerdings nur unter zwei Bedingungen. Im Umkreis von etwa einem Meter, also drei Feet, darf sich nichts Brennbares befinden, und das Gerät braucht einen An-Aus-Schalter oder ein Ventil, mit dem die Flamme sofort gelöscht werden kann. Wer also einen ordentlichen Kocher an Bord hat, kann weiterhin warm essen, Kaffee kochen und den Abend am Van gemütlich machen. Heizung im Vorzelt, LED-Stripes, Petroleumlampe, alles kein Problem.
Was wir jetzt tun
Packt Reserve-Gaskartuschen ein, prüft den Zustand eures Kochers und stellt euch mental darauf ein, dass es in dieser Region gerade wirklich trocken ist. Mehrere aktive Brände im Nordwesten zeigen, wie ernst die Lage ist. Menschliche Brandursachen sind laut Bortner der Hauptgrund, warum solche Verbote nötig werden. Checkt vor Ort die Hinweise am Ranger Station oder auf der Seite des Forest Service, denn solche Verbote können sich je nach Wetterlage kurzfristig ändern.
Klar, ein Abend am Feuer hat etwas Archaisches, das sich nicht so leicht ersetzen lässt. Wir sind aber draußen unterwegs, weil wir draußen sein wollen, nicht weil wir unbedingt Funken sehen müssen. Eine Laterne, eine warme Decke, ein Glas Wein am Vantürchen und ein Sternenhimmel tun es meistens auch. Wer sowieso schon einen guten Gaskocher an Bord hat, weiß: Kochen geht auch ohne Rauch. Also: Durchatmen, Kartusche checken, weiterfahren.